Eurythmie Pädagogik

Bewegung und Sprache
als Mittler
zwischen Körper und Geist

Die Stärkung der Lebenskräfte durch Eurythmie

Die Eurythmie ist in der Waldorfpädagogik vom Kindergarten bis zur Oberstufe ein unverzichtbarer Bestandteil im Bildungskanon und sie stellt somit einen unverzichtbaren Aspekt zur Zertifizierung einer Waldorf Einrichtung dar. Da nun auf Grund der Altersstruktur in den kommenden Jahren ein eklatanter Mangel an pädagogischen Eurythmisten im deutschsprachigem Raum vorhersehbar ist, hat sich der Österreichische Waldorfbund beschlossen diesbezüglich aktiv zu werden:

Durch das Jahr 2026 startet ein Kurs in pädagogischer Eurythmie für erfahrene Kindergärtner*innen und Klassenlehrer*innen angeboten, welcher die Fähigkeit schulen soll, den Reigen im Kindergarten bzw. den Rhythmischen Teil im Schulunterricht um eurythmische Elemente zu erweitern bzw. eurythmische Übungen in bestimmten pädagogischen Sequenzen einzusetzen.

Ziel dabei ist, die Eurythmie in den Waldorfeinrichtungen weiterhin lebendig zu halten. Es geht also um eine Erweiterung der Kompetenzen der Pädagog*innen im Gestalten der angeleiteten Bewegungsschulung. Zugleich bietet dieser Kurs eine Schulung für die Pädagog*innen selbst, um für die Entwicklung der Lebenskräfte der heranwachsenden Kinder weitere Kompetenzen durch die Bewegungsschulung der Eurythmie zu entwickeln.

Methodisch werden im sechswöchigen Rhythmus durch berufserfahrene Eurythmist*innen jeweils kurze Bewegungssequenzen zu den verschiedenen Altersstufen mit den Teilnehmer*innen erarbeitet. Diese sollen in den darauffolgenden Wochen in der eigenen Praxis ausprobiert, umgesetzt und entsprechend ausgewertet werden. Es geht also um ein ‚Erfahrungs-Lernen‘ – um ein Lernen in und aus der Praxis. Die Voraussetzungen zur Teilnahme diesem Kurs sind Erfahrungen in der Führung und Begleitung von angeleiteten Bewegungsteilen mit Kindern und Jugendlichen sowie eine aktuelle Praxisstelle.

Aktuell finden diese Kurse regional in Kärnten und in Innsbruck statt.

Mit Unterstützung vom